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Garage B. Ruprecht

37 Jahre Garage Ruprecht in Ulmiz – eine kleine Erfolgsgeschichte


Als Beat Ruprecht 1980 den Entschluss fasste, sich selbstständig zu machen, dachte er an einen kleinen Garagenbetrieb mit maximal drei Arbeitsplätzen. Der Wunsch ging 1983 mit dem Bau der ersten Garage inmitten einer idyllischen Hügellandschaft in Ulmiz in Erfüllung.

Doch bereits drei Jahre später platzte der Betrieb aus allen Nähten. Werkstattarbeiten mussten wegen Platzmangels draussen in bitterer Kälte durchgeführt werden, Autos wurden zwischen Wagenhebern und Schweissanlagen verkauft und das Büro seiner im Betrieb mitarbeitenden Ehefrau Trudi Ruprecht mass knappe 10 m2. Kurz: man fasste einen Neubau ins Auge. Die neuen Räumlichkeiten konnten 1989 bezogen werden. Der Standort blieb derselbe, die Mitarbeiterzahl wurde hingegen gleich um ein Vielfaches erhöht. Noch vor Ende der 80er-Jahre wurden zudem Registerkärtchen und Schreibmaschinen durch ein EDV-System ersetzt. Die Computer, noch ohne Maussteuerung, dafür mit Monochrom-Bildschirmen, hatten die Grösse von Kühlschränken.

Keine Kaufverträge

Es folgte eine Phase des kontinuierlichen Wachstums. Der Betrieb wurde immer wieder ausgebaut und modernisiert - im Zentrum stehen aber nach wie vor die Kunden, die vielfach eher als Kollegen denn als Geschäftspartner betrachtet werden. "Der Kunde soll das Gefühl haben, dass er gut aufgehoben ist und dass jederzeit jemand für ihn da ist", verrät Beat Ruprecht ansatzweise das Erfolgsrezept . Der Faktor "Mensch" sei in der von Technik und Leistung dominierten Autowelt besonders wichtig.
Beispiel: in der Garage Ruprecht gibt es seit 32 Jahren keine Kaufverträge – wahrscheinlich ein Novum für einen Betrieb dieser Grösse.

"Mit einem Kaufvertrag kann man den Kunden zur Übernahme eines Fahrzeugs zwingen, auch wenn diesem vielleicht die Farbe nicht gefällt oder nachträglich das eine oder andere Extra gefallen würde. Über solche Sachen kann man bei uns immer reden, denn ein Autokauf stellt für viele Leute eine bedeutende finanzielle Investition dar. Macht man den Fehler, den Kunden unter Druck zu setzen oder enttäuscht man ihn gar bei der Autoübergabe, so hat man ihn als Kunde mit Sicherheit verloren", so Beat Ruprecht weiter.

In den Jahren 2004, 2010 und 2011 reisten die Ruprechts nach Tokio bzw. Dubai, um dort vom ranghöchsten Nissan-Chef Carlos Gohns eine Sonderauszeichnung entgegen zu nehmen. Zum 10. Mal gewann das Team der Ruprecht AG den Preis der höchsten Kundenzufriedenheit in der Schweiz und erzielte gleichzeitig das Beste Resultat aller Nissan-Händler in Europa. Nicht, dass dies von entscheidender Bedeutung wäre - Beat und Trudi Ruprecht sehen sich nach wie vor als einfache Leute.

Familiäre Atmosphäre

Dieses Detail zeigt die Firmenphilosophie der Garage Ruprecht auf: eine hohe Wertschätzung gegenüber den Kunden, egal welchen Alters, welchen Geschlechts oder aus welcher sozialen Schicht diese stammen. Gleichzeitig soll eine familiäre Atmosphäre geschaffen werden. Die Kunden sind immer willkommen, auch zu einem Kaffee. Man bemüht sich, Sonderleistungen zu erbringen, die auf keiner Rechnung stehen.

All dies funktioniert natürlich nur, wenn der ganze Betrieb mitspielt und sich die Mitarbeiter diesem Konzept anschliessen. Beat und Trudi Ruprecht setzen auch in diesem Bereich auf Nachhaltigkeit und ziehen es vor, ihre Mitarbeiter von Grund auf zu fördern und – wo nötig – selber zu "formen". Mit Erfolg: die Fluktuationsrate ist gering und ein beachtlicher Teil der Angestellten arbeitet seit 20 Jahren oder länger im Betrieb mit – auch dies ist unerlässlich für den wirksamen, persönlichen Kontakt zum Kunden.

Umbau und Festivitäten

Die neuerliche Vergrösserung und Neugestaltung des Ausstellungsraums, der Büros, der Kaffeebar und der Kinderecke wurde als "Geschenk an die Kundschaft, an unser Team und an uns selbst" betrachtet, erklärt Trudi Ruprecht.
Kurz darauf konnte bereits das 25-Jahre-Jubiläum der Garage gefeiert werden.
Auch nach jetzt schon 37 Jahren bleibt man den Prinzipien treu. "Kurzzeitkunden, Markenspringer und Rabattjäger, die von klassischen Autoausstellungen oft angezogen werden, sind für uns weniger interessant", erklärt Beat Ruprecht.

"Wir leben von der Mund-zu-Mund-Propaganda und setzen das Geld lieber für die eine oder andere Grosszügigkeit an unsere Kunden ein". Dieser Weg sei zwar länger und erfordere einen grösseren persönlichen Einsatz, die Folge sei aber eine anhaltende und vertraute Partnerschaft.